Ausgangssituation
Die Anforderungen waren klar definiert: Das Tagesgeschäft, das Logistik-Prozessmanagement sowie die Führung eines 21-köpfigen Teams mussten sichergestellt werden. Zusätzlich sollten Lagerprozesse optimiert und die Schnittstellen zwischen Einkauf, SCM und Versand effizienter gestaltet werden.
Schwerpunkt und Aufgabenstellung
Der Interim Manager Logistik übernahm unmittelbar die Verantwortung für die operative Steuerung und Koordination aller logistischen Prozesse.
Zu seinen Hauptaufgaben gehörten:
- Sicherstellung des Tagesgeschäfts in Lager, Versand, Einkauf und Supply Chain Management,
- Analyse bestehender Lager- und Transportprozesse,
- Identifikation von Schwachstellen entlang der Wertschöpfungskette,
- Einführung von Prozessoptimierungen nach Lean-Management-Prinzipien,
- Steuerung und Vertragsmanagement externer Logistikdienstleister,
- Fachliche und disziplinarische Führung eines bereichsübergreifenden Teams von 25 Personen.
Neben der Prozessanalyse wurde besonderes Augenmerk auf die Digitalisierung logistischer Abläufe gelegt. Durch den Einsatz von SAP S/4HANA und datenbasierten Auswertungen konnten Materialflüsse transparenter gestaltet und Durchlaufzeiten deutlich reduziert werden.
Profil des Interim Managers
Der vermittelte Interim Manager verfügte über ein betriebswirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Logistik und Supply Chain Management. Nach mehreren Jahren in einer Konzernposition entschied er sich bewusst für die Laufbahn als Interim Supply Chain Manager.
Trotz seines vergleichsweise jungen Alters ist er als durchsetzungsstark, kommunikationsstark und lösungsorientiert. Seine regelmäßigen Weiterbildungen im Bereich Lean Management, Prozessautomatisierung und SAP-Systemintegration machen ihn zu einem vielseitig einsetzbaren Experten.
Durch seine offene Art und enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden gewann er schnell Akzeptanz im Team. In Workshops und Kurzschulungen förderte er das Verständnis für effiziente Lager- und Bestandssteuerung und sorgte so für nachhaltige Kompetenzentwicklung im Unternehmen.
Ergebnisse und Mehrwert
Während der sechsmonatigen Mandatszeit gelang es dem Interim Leiter Logistik (SCM), zentrale Schwachstellen zu identifizieren und strukturierte Prozessverbesserungen einzuleiten. Diese führten zu einer Effizienzsteigerung von rund 15 % im Lager- und Versandbereich.
Besonders erfolgreich war die Einführung standardisierter Reporting-Prozesse sowie die Optimierung der Materialflussplanung, wodurch sich Lieferverzögerungen signifikant reduzierten.
Nach seiner Rückkehr konnte der eigentliche Stelleninhaber nahtlos an die neu etablierten Strukturen anknüpfen – ein Beweis für die nachhaltige Wirkung des Interim-Einsatzes.
Die positive Resonanz aus dem Team und die Anerkennung durch das Management unterstreichen den Erfolg des Projekts.
Fazit
Die Zusammenarbeit mit dem Interim Manager Logistik (w/m/d) erwies sich als stabilisierende und wertschöpfende Lösung während einer kritischen Übergangsphase.
Neben der operativen Sicherung des Tagesgeschäfts trug der Interim Manager maßgeblich zur Digitalisierung und Prozessoptimierung bei.
Durch seine schnelle Einarbeitung, pragmatische Herangehensweise und gezielte Einbindung der Belegschaft konnte das Unternehmen seine logistische Leistungsfähigkeit nicht nur erhalten, sondern spürbar verbessern.
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FAQ – Interim Logistik & SCM
1. Wann ist ein Interim Leiter Logistik sinnvoll?
Ein Interim Manager ist besonders geeignet bei Vakanzüberbrückungen, Restrukturierungen oder Prozessoptimierungen. Unternehmen profitieren von seiner Erfahrung in Krisen- oder Transformationsphasen, wenn kurzfristig operative Stabilität und Expertise benötigt werden.
2. Welche Vorteile bietet ein Interim Supply Chain Manager?
Er bringt strategisches und operatives Know-how mit, analysiert Prozesse neutral und setzt Optimierungen schnell um. So lassen sich Kosten senken, Lieferketten stabilisieren und Durchlaufzeiten verkürzen – ohne langfristige Personalbindung.
3. Wie hoch sind die typischen Tagessätze im Logistik Interim Management?
Tagessätze liegen in Deutschland je nach Projektumfang, Verantwortung und Spezialisierung zwischen 1.000 € und 1.600 €. Bei hochkomplexen Projekten mit internationalem Bezug können sie bis zu 2.000 € betragen.
4. Welche Systeme und Methoden kommen im Interim Logistikmanagement zum Einsatz?
Häufig genutzt werden Tools wie SAP S/4HANA, Microsoft Dynamics, JDA und Lean Six Sigma. Ziel ist es, Transparenz in der Supply Chain zu schaffen und Prozesse datenbasiert zu steuern.rk und sehr lösungsorientiert. Parallel bildete er sich regelmäßig weiter und übertrug sein Fachwissen auch selbst im Rahmen von Schulungen. Seine Kommunikationsfreude und zupackende Art machten es ihm leicht, von den Mitarbeitern als Interim-Chef akzeptiert und als wertvolle Ergänzung geschätzt zu werden. Denn es gelang ihm, unter Einbeziehung des Teams Schwachstellen im Lagersystem aufzudecken und Prozessverbesserungen in Gang zu setzen. Davon profitierte auch der eigentliche Stelleninhaber, der die Arbeit, die der Interim Logistikleiter innerhalb der 6-monatigen Mandatszeit geleistet hatte, sehr zu schätzen wusste.



